Mit einem Lächeln zur Arbeit


Der BGM-Prozess vollzieht sich meist in sechs Stufen: Dem Einstieg, der als Orientierung dient, folgt eine Sichtung, bevor es an die eigentliche Analyse und schließlich die Umsetzung geht. Zwischendurch sollte der Prozess überprüft, angepasst und gegebenenfalls korrigiert werden. In Stufe fünf zieht das TOPTeam ein Resümee. Die Aussicht am Ende ist gleichsam wieder der Einstieg in die Weiterentwicklung – Stillstand bedeutet Rückschritt. Dieser Kreislauf behält nur dann seinen Schwung, wenn das komplette TOPTeam durchgehend eingebunden ist.
 
Die Hauptthemen, die für jeden Betrieb von Relevanz sind und aus denen sich    Fördermaßnahmen entwickeln können:

  • Ergonomie
  • Bewegung
  • Stress
  • Ernährung
  • Wohlbefinden
  • Demografie
  • Führung
  • Sucht
  • Kommunikation

Meist sind es am Ende die einfachen Fragen, deren nachhaltige Beantwortung dem Betrieb ein gehöriges Stück Unternehmens-Kultur in Sachen BGM beschert. Beispielsweise: Ist die Arbeitskluft der Mitarbeiter überhaupt bequem? Wie werden die Pausen gestaltet? Gibt es genügend Trinkspeicher auf den Fluren? Ist der ältere Mitarbeiter noch motiviert? Warum wird so wenig gelacht? Geht der Chef mit gutem Beispiel voran und nutzt Treppenhaus statt Lift? Ähnelt die Raucher-Ecke nicht eher einem Ghetto? Warum wird der Kollege, der mittags ein Nickerchen hält, gehänselt? Warum herrscht zwischen Pförtner und Hausmeister eisiges Schweigen?
Diesen scheinbar nebensächlichen Aspekten nachzugehen, kann mehr Erfolg zeitigen als „Maßnahmen von der Stange“ zu verordnen.