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Unser Gesundheitszentrum – Raum für Kunst
 

Die "Institutionskritik" ganz nach Beuys wird immer aktueller, so Ruud Stefelmanns. Mit dem Raumschaffen für Kunst stärken wir die Idee, Kunst in den eigenen Räumen zu vermitteln und sie nicht nur im musealen Elfenbeinturm zu platzieren. 

Kunst für jeden, jeder für Kunst. In den großzügigen, hohen und lichtdurchfluteten Räumen des Gesundheitszentrums sind in Parterre, Souterrain und im Teamdeck im Obergeschoss Kunstwerke integriert. Vertreten sind neben der bildenden Künstlerin Edith E. Stefelmanns Werke zeitgenössischer Kreativer. 

Zum Who’s Who der Bildenden Kunst im ags gehören: Enrique Asensi, Gilbert Scheuss, Paul Maaßen, Jürgen Drewer, Erwin Heerig, Pit Bohne, Theo Windges, Jef Wishaupt, Nicole Stenuit, Martina de Heij, Gerd Kampendonk, Christel Kremser, Klaus Kubik, Georg Opdenberg, John Waszek, Wolfgang Sternkopf, Heinrich Jüttner, Tina Hönicke, Karl Heinz Heeming, Peter M. Heeser, Brigitte Gmachreich Jünnemann, Brigitta Heidmann, Doris Kaiser, Rita Wilmesmeier, Viktoria Peek, Klaus Peter Noever, Manfred Messing, Günther Zins, Sandor Szombati und K.A. Janßen. 

Augenfällig sind die Blickachsen, die die Gesundheitsgäste im Kunstraum ags für sich entdecken. Sie durchströmen drei Dimensionen und lassen am Ende Raum und Zeit vergessen: drinnen draußen; vom eigenen Körper zu den Kunstkörpern; von oben nach unten etagen-übergreifend. Offene Kreativität erweitert das Wahrnehmen, das Fühlen, das Denken und damit das Handeln. Aus dieser Überzeugung ist die ags-Kunstwelt konzipiert. 

Der Mensch in seiner Komplexheit findet sich wieder in einem bio-psycho-sozialen Kontext. Und es ergibt sich ein ganzheitliches Bild. Am Ende befinden wir uns in einem Kraftzentrum, das Körper und Geist beflügelt. Nach Regenerieren und Durchstarten ist es zur Gesundheit nur noch ein winziger Schritt.

 

 

Kunst im ags ist kein Rahmenprogramm. Sie ist Teil des Ganzen – so selbstverständlich wie Bewegung, Atem oder Licht. Wer durch die Räume geht, spürt: Hier wird nicht getrennt zwischen Arbeit und Inspiration, zwischen Alltag und Ausdruck. Alles gehört zusammen.

Jedes Werk ist eine Einladung, stehenzubleiben – einen Moment lang den Blick schweifen zu lassen, um etwas wiederzufinden, das im schnellen Leben oft verloren geht: Wahrnehmung. Das bewusste Sehen, das Fühlen von Form und Farbe, den kleinen inneren Widerhall.

So wird der Kunstraum zu einem Ort der Resonanz.
Die Werke sprechen nicht laut – sie antworten leise. Und manchmal, wenn man offen genug hinsieht, erzählen sie mehr über den Menschen als jedes Wort.