Frischer Geist macht flott

Das wussten schon die alten Römer: In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.

Mens sana in corpore sano. Den Spruch von Juvenal „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“ - das haben wir Physiotherapeuten im ambulanten gesundheitszentrum stefelmanns uns auf die Fahnen geschrieben. Bewegung fängt im Kopf an. Das Gehirn diktiert, ob und wann und in welcher Intensität ich mich bewege. Das sollte uns bewusst sein. 

Aus diesem Grund haben wir die vierte von insgesamt fünf Kolumnen in 2026 im Magazin erlebeKempen zum Thema „Bewegung im reifen Alter“ dem Oberstübchen gewidmet. Wir müssen nicht in die KI schauen, um zu wissen, dass der Kopf bei jeglicher Bewegung eine entscheidende Rolle spielt. Der Kopf beherbergt das Gehirn als Steuerzentrale und koordiniert die Bewegungen. Wer im Kopf alt, unflexibel und müde ist, wird auch seinen Bewegungsapparat nur mühsam in Gang setzen. Wer sich geistig fit hält, viel liest, agil im Alltag, aufgeschlossen gegenüber den Dingen und mitteilsam ist, wird intuitiv auch körperlich in Motion bleiben.

Die Wechselbeziehung Kopf–Körper ist naturgegeben: Wir können nicht den Kopf trainieren, ohne auch den Körper zu trainieren. Und umgekehrt. 

Im Kopf sitzt der beste Freund der Bewegung, und der heißt Wille. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wer sich auf den Weg macht, und sei es im Schneckentempo, hat schon viel erreicht. Denn der Weg ist das Ziel. Lauter Plattitüden, mögen Sie denken. Doch der Volksmund spricht viel Wahres aus. Der oben zitierte Spruch des römischen Dichters ist bereits rund 2000 Jahre alt. Wörtlich hat Juvenal geschrieben: Man sollte darum beten, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist sei. Aus dem Gebet ist ein Gebot geworden: frischer Geist macht flott.  

Zur Kolumne in erlebeKempen

Infos zu “Bewegung im reifen Alter”  im ags unter Tel. 02152 518113 oder office@ags-kempen.de