Radfahren ist für Barbara Stoffels der Inbegriff der gesunden Bewegung. Wann immer es geht, schwingt sich die Kempenerin in den Sattel und legt auf ihrem Tourenrad viele Kilometer in der näheren Umgebung zurück. Das ist der Grund, warum sie sich in diesem Jahr zum zweiten Mal bei der Initiative STADTRADELN eingereiht hat.
„Ich finde es gut, dass das ags dazu motiviert, das Auto stehen zu lassen, um umweltbewusst und gesund auf zwei Rädern zu fahren“, sagt Barbara Stoffels. Jetzt überlegt die Lebensmitteltechnologin, sich bei der zweiten Umwelt-Aktion - Klima-Taler - zu engagieren. Barbara Stoffels ist seit einigen Jahren Patientin im ambulanten gesundheitszentrum stefelmanns. Neben Physiotherapie macht sie mittlerweile nicht nur Reha-Sport, sondern trainiert auch einmal in der Woche im ags-Trainingsraum im Zuge der Medizinischen Trainings-Therapie.
Den Gang ins Gesundheitszentrum zieht sie bewusst dem Fitness-Studio vor: „Mein Ziel ist es, unter sportmedizinischer und physiotherapeutischer Betreuung an meinen gesundheitsbedingten Defiziten aktiv zu arbeiten und so nachhaltig meine Fitness zu verbessern.“ Das Gesundheitstraining absolviert sie unter dem Gesichtspunkt „Fit im Alltag, fit fürs Alter“.
Und sagt: „Für mich genau der Ausgleich zum Bürojob.“ Weil Barbara Stoffels in Essen arbeitet, kann sie die 100 km hin und zurück an Werktagen nicht mit dem Rad von Kempen in die Krupp-Stadt schaffen. „Das bedaure ich, es gibt leider keine Alternative zum Auto.“ Dafür nutzt sie im Raum Kempen fast ausschließlich den Drahtesel. Zum Einkaufen, zu Radtouren mit Freunden gerne Richtung St. Hubert und am Niederrhein, auf der Fotosafari auf der Pirsch nach Motiven im Wald, natürlich zum Training ins ags - es gibt fast täglich einen Anlass für Barbara Stoffels, das Auto stehen zu lassen. „Wenn es nicht in Strömen regnet, fahre ich das ganze Jahr durch“, betont sie.
Initiative “NRW pflanzt” mit Dieter Könnes
Apropos St. Hubert: Weil sie erfahren hat, dass sich das ags im Zuge der Aktion Klima-Taler an der Initiative „NRW pflanzt“ von Dieter Könnes beteiligt und darüber bereits 27 Setzlinge gespendet hat, hat sie jetzt erneut in die Pedale getreten und sich ins St. Huberter Schadbruch begeben. Dort, im größten Kempener Naturschutzgebiet, will die Stadt ihres Wissens nach die über „NRW pflanzt“ gespendeten Bäume setzen. „Es gibt da trotz überwiegend dichtem Waldbestands noch einige Lichtungen, insbesondere in Autobahnnähe, wo man sich weitere Bäume gut vorstellen könnte“, so die gesundheitsbewusste Reha-Sportlerin.
Jetzt ist sie sozusagen auf dem Sprung, sich für die Klima-Taler einzuschreiben. Sprich, fleißig Taler zu sammeln durch Radeln und Zu-Fuß-Gehen. Pro 5 kg eingespartem CO₂ bekommen Teilnehmende vom ags einen Klima-Taler gutgeschrieben. Und sobald 20 Klima-Taler gesammelt sind, kann man diese in der Praxis gegen eine Baumspende einlösen.
„Die Einlösung funktioniert an unserer Office-Theke durch das Scannen des QR-Codes und den damit verbundenen Abzug der Klima-Taler im Nutzerkonto“, erläutert Sebastian Ritzmann, Sportwissenschaftler im ags. „Für einen Klima-Taler muss der oder die Teilnehmende ca. 28 Kilometer radeln oder zu Fuß unterwegs sein bzw. 65 Kilometer Bus oder Bahn nutzen“, ergänzt ags-Sportwissenschaftler Tim Hermkes, der die Aktion im ags zusammen mit Sebastian Ritzmann koordiniert.
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