Bewegung lohnt sich

Was Bewegng im reifen Alter bewirkt - zum Beispiel sicher gehen und nicht stürzen.

Warum Bewegung im reifen Alter wichtig ist, möchte Ihnen das ags in diesem Jahr in der Kolumnenreihe des Magazins erlebeKempen erläutern. In der Februarausgabe ging es um die Wehwehchen, die es zu überwinden galt. Heute möchten wir den Blick nach vorne lenken und darlegen, warum Bewegung so wichtig ist. 

In erster Linie schützt viel und vielfältige Bewegung gegen Krankheit, Müdigkeit, Wehleidigkeit und sonstige Alterserscheinungen. Zuviel Bewegung gibt es nicht! Jede Bewegung bringt einen Bonuspunkt pro Gesundheit. Bewegung hat nichts mit Ehrgeiz, Höchstleistung vollbringen oder als erster durchs Ziel laufen zu tun. Bewegung heißt, sich zu spüren, in Motion zu sein, ein gutes Gefühl für seinen Körper zu empfinden. Bewegung ist befreiend und kostet nichts außer möglicherweise etwas Überwindung, je nach Tagesform. 

Ein Beispiel ist die Sturzprophylaxe. Wer sind regelmäßig bewegt und seine Grenzen kennt, spaziert sicherer über den Schnee, überwindet schwungvoll einen hohen Bordstein und schafft die 12 Treppenstufen sicher und ohne Pause. Natürlich ist ein Meden-Tennisspieler in der Bezirksliga bewegungssicherer als der Nordic-Walker, der hobbymäßig eine Stunde pro Woche läuft. Dafür hat der Walker weniger muskuläre Probleme und möglicherweise eine bessere Ausdauer als der auf Koordination getrimmte Tennisspieler. Was zählt, ist die Bewegung. 

Menschen, die sich viel bewegen, bevorzugt an der frischen Luft, sind seltener erkältet, haben weniger Rückenprobleme, kaum mal einen steifen Nacken und so gut wie nie Probleme mit Bändern und Faszien. Sie brauchen weniger Medikamente, trinken meist mehr und ernähren sich in aller Regel gesundheitsbewusster. Warum wohl fördern viele Arbeitgeber den Fitnesskurs für Ihre Mitarbeitenden? Bewegung lohnt sich!

In der nächsten Kolumne im Sommer geht es um das Sprichwort „Wer rastet, der rostet“.   

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