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Herzlich willkommen zum Trainingsprogramm VITAGS CARE!
Gesundheit ist ein lebenslanger Prozess, der durch Bewegung, Achtsamkeit und gezielte therapeutische Maßnahmen aktiv unterstützt werden kann. Besonders für ältere Menschen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen oder muskulären Defiziten ist es entscheidend, Körper und Geist in Einklang zu bringen, um Mobilität, Kraft und Selbstständigkeit so lange wie möglich zu bewahren.
VITAGS CARE wurde speziell für Menschen entwickelt, die mit Herausforderungen wie Multipler Sklerose, Hemiparese oder Parkinson leben oder ein erhöhtes Risiko für Stürze, Osteoporose oder Sarkopenie haben. Unser Konzept basiert auf den neuesten Erkenntnissen der Neurotherapie und vereint sanfte, aber wirkungsvolle Bewegungsstrategien mit funktionellem Training und gezielten sensorischen Reizen.
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Was erwartet Sie in VITAGS CARE?
Dieses Programm folgt einem ganzheitlichen Ansatz, der sowohl körperliche als auch kognitive Aspekte der Bewegung berücksichtigt:
- Neurotherapeutische Übungen: Förderung von Gleichgewicht, Koordination und sensomotorischen Fähigkeiten zur Verbesserung der Bewegungskontrolle.
- Kräftigung und Stabilisierung: Spezielle Kraftübungen zur Bekämpfung von Muskelschwund (Sarkopenie) und zur Unterstützung der Knochengesundheit bei Osteoporose.
- Gang- und Sturzprävention: Training zur Verbesserung der Standfestigkeit, der reaktiven Balance und der Schrittkoordination, um das Sturzrisiko zu minimieren.
- Beweglichkeits- und Mobilitätstraining: Gelenkschonende Techniken zur Erhaltung und Erweiterung des Bewegungsausmaßes.
- Achtsamkeits- und Atemtechniken: Methoden zur Stressreduktion, Konzentrationsförderung und zur Verbesserung der Körperwahrnehmung.
Achtsamkeit und Sorgfalt als Grundprinzipien
Die Besonderheit von VITAGS CARE liegt nicht nur in der gezielten Bewegungsförderung, sondern auch in der besonderen Achtsamkeit und Sorgfalt, mit der jede Übung durchgeführt wird. Jede Bewegung soll bewusst wahrgenommen werden, um das Zusammenspiel von Körper und Geist zu stärken.
Das sanfte, individuell angepasste Training sorgt dafür, dass jeder Teilnehmer in seinem eigenen Tempo Fortschritte machen kann ohne Überforderung, aber mit maximalem Nutzen. Unser Ziel ist es, Ihnen nicht nur mehr Sicherheit und Kraft im Alltag zu vermitteln, sondern auch Ihr Wohlbefinden und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu steigern.
Jeder kleine Fortschritt ist ein großer Gewinn!
VITAGS CARE Erkrankungen und ihre Konsequenzen im Alltag
Das Trainingsprogramm VITAGS CARE richtet sich gezielt an Menschen mit neurologischen und muskuloskelettalen Erkrankungen, die ihre Beweglichkeit, Kraft und Lebensqualität erhalten oder verbessern möchten.
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Verschiedene Krankheitsbilder
Im Folgenden werden die Krankheitsbilder, ihre Auswirkungen und die damit verbundenen Herausforderungen ausführlich beschrieben.
1. Multiple Sklerose (MS)
Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das Immunsystem die schützende Myelinschicht der Nerven angreift. Dadurch kommt es zu gestörten Reizweiterleitungen zwischen Gehirn und Körper.
Hauptsymptome und Konsequenzen:
- Muskelschwäche und Spastik: Die Steuerung der Muskulatur kann beeinträchtigt sein, was zu Versteifungen oder unkontrollierten Bewegungen führt.
- Gleichgewichtsstörungen: Die Koordination von Bewegungen fällt schwer, was das Sturzrisiko erhöht. • Fatigue (chronische Erschöpfung): Starke, anhaltende Müdigkeit kann alltägliche Aktivitäten erschweren.
- Sensibilitätsstörungen: Taubheitsgefühle, Kribbeln oder ein gestörtes Temperaturempfinden können das Körpergefühl und die Bewegungssicherheit beeinträchtigen.
- Blasen- und Darmprobleme: Schwierigkeiten bei der Kontrolle dieser Funktionen sind häufig.
- Kognitive Einschränkungen: Konzentrations- und Gedächtnisprobleme können auftreten.
Folgen für den Alltag:
Die Bewegungssicherheit nimmt ab, einfache Tätigkeiten wie Gehen, Treppensteigen oder Greifen können erschwert sein.
Betroffene müssen lernen, ihre Kräfte gut einzuteilen und gezielt ihre motorischen Fähigkeiten zu trainieren.
2. Hemiparese (Halbseitige Lähmung, z. B. nach einem Schlaganfall)
Eine Hemiparese tritt häufig nach einem Schlaganfall auf und beschreibt eine teilweise Lähmung einer Körperhälfte. Ursache ist eine Schädigung bestimmter Hirnareale, die für die Bewegungskontrolle verantwortlich sind.
Hauptsymptome und Konsequenzen:
- Einseitige Muskelschwäche oder Lähmung: Eine Körperhälfte ist weniger beweglich oder nahezu unbeweglich.
- Spastik: Unkontrollierte Muskelanspannungen führen zu steifen und unbeweglichen Gliedmaßen.
- Koordinationsprobleme: Betroffene können sich unsicher bewegen und neigen zu unkontrollierten Bewegungen.
- Gleichgewichtsstörungen: Die Stabilität ist stark beeinträchtigt, wodurch die Sturzgefahr steigt.
- Beeinträchtigte Feinmotorik: Greifen und Halten von Gegenständen fällt schwer.
Folgen für den Alltag:
Einseitige Lähmungen erschweren das Gehen, Anziehen, Essen und andere alltägliche Handlungen. Viele Betroffene benötigen Hilfsmittel oder Assistenz.
Ziel der Therapie ist es, die betroffene Körperhälfte bestmöglich wieder in Bewegung zu bringen und kompensatorische Strategien zu entwickeln.
3. Parkinson-Krankheit
Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch den fortschreitenden Verlust von Dopamin-produzierenden Nervenzellen gekennzeichnet ist. Dopamin ist essenziell für die Steuerung von Bewegungen.
Hauptsymptome und Konsequenzen:
- Rigor (Muskelsteifheit): Bewegungen sind oft langsam und schwerfällig.
- Tremor (Zittern): Besonders in Ruhe kommt es zu unwillkürlichem Zittern, meist der Hände.
- Akinese (Bewegungsarmut): Die Bewegungsfähigkeit nimmt insgesamt ab, das Gangbild wird kleinschrittig und schleppend.
- Gleichgewichtsstörungen: Die Sturzgefahr ist stark erhöht, da Reflexe zur Stabilisierung verlangsamt sind.
- Vegetative Symptome: Probleme mit Blutdruck, Verdauung oder Blasenfunktion sind häufig.
- Maskengesicht: Die Mimik wird starrer, was die Kommunikation erschweren kann.
Folgen für den Alltag:
Menschen mit Parkinson haben zunehmend Schwierigkeiten, sich flüssig und sicher zu bewegen. Besonders das Einleiten von Bewegungen kann schwerfallen („Freezing“).
Gezieltes Training hilft, die Mobilität so lange wie möglich zu erhalten.
4. Sturzgefährdung
Stürze sind eine der häufigsten Ursachen für Verletzungen im Alter und können schwerwiegende Folgen haben. Die Sturzgefahr erhöht sich durch verschiedene Faktoren:
Ursachen für Sturzgefährdung:
• Muskelschwäche: Reduzierte Beinkraft führt zu Unsicherheiten beim Gehen.
• Gleichgewichtsstörungen: Neurologische Erkrankungen oder sensorische Defizite beeinträchtigen die Stabilität.
• Verminderte Reflexe: Die Fähigkeit, sich bei einem Stolpern abzufangen, nimmt ab.
• Seh- oder Wahrnehmungsprobleme: Eine schlechte Sicht oder verzögerte Reaktionen erhöhen das Risiko.
• Nebenwirkungen von Medikamenten: Schwindel, Blutdruckabfall oder Schläfrigkeit können auftreten.
Folgen für den Alltag:
Stürze können schwerwiegende Verletzungen wie Knochenbrüche verursachen und zu einem Verlust an Selbstständigkeit führen.
Präventives Training ist entscheidend, um Muskulatur, Reaktionsfähigkeit und Gleichgewicht zu verbessern.
5. Osteoporose (Knochenschwund)
Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt, wodurch die Knochen anfälliger für Brüche werden.
Hauptsymptome und Konsequenzen:
- Erhöhte Knochenbrüchigkeit: Selbst leichte Stürze können zu Frakturen führen, besonders an Hüfte, Wirbelsäule oder Handgelenk.
- Rückenschmerzen und Haltungsschäden: Wirbelbrüche können zu einem Rundrücken („Witwenbuckel“) führen.
- Verlust an Körpergröße: Durch Wirbeleinbrüche kann die Körpergröße abnehmen.
- Bewegungseinschränkungen: Schmerzen und Angst vor Brüchen führen oft zu einer reduzierten Aktivität.
Folgen für den Alltag:
Osteoporose-Patienten müssen besonders auf ihre Haltung und Bewegungsmuster achten, um Knochenbrüche zu vermeiden.
Gezieltes Krafttraining und eine verbesserte Körperwahrnehmung können helfen, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.
6. Sarkopenie (Muskelschwund im Alter)
Sarkopenie beschreibt den altersbedingten Abbau von Muskelmasse und -kraft, was zu Bewegungseinschränkungen und erhöhter Sturzgefahr führt.
Hauptsymptome und Konsequenzen:
- Muskelschwäche: Besonders die Beinmuskulatur wird schwächer, was das Gehen und Treppensteigen erschwert.
- Geringere Ausdauer: Betroffene ermüden schneller und vermeiden oft körperliche Aktivität.
- Instabilität und unsicherer Gang: Die Koordination ist beeinträchtigt, was Stürze wahrscheinlicher macht.
Folgen für den Alltag:
Ohne gezieltes Training schreitet der Muskelschwund fort und führt zu einem Verlust der Selbstständigkeit.
Kraft- und Gleichgewichtstraining sind essenziell, um Mobilität und Lebensqualität zu erhalten.
Fazit:
Alle genannten Erkrankungen können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Doch gezieltes Training kann helfen, Beweglichkeit, Stabilität und Selbstständigkeit zu bewahren. VITAGS CARE setzt genau hier an – mit einem Programm, das individuell an die Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst ist, um ihre Gesundheit aktiv zu fördern.
Medizinische Trainingspläne für verschiedene Krankheitsbilder
Jeder medizinische Trainingsplan im Rahmen von VITAGS CARE folgt einem strukturierten 5-Phasen-Modell. Diese Trainingspläne ermöglichen eine individuell angepasste, sichere und nachhaltige Bewegungstherapie für verschiedene Erkrankungen. Durch das progressive 5-Phasen-Modell wird die körperliche Leistungsfähigkeit Schritt für Schritt gesteigert mit dem Ziel, Lebensqualität, Selbstständigkeit und Wohlbefinden zu maximieren.
Hausübungen für jede Erkrankung
Hausübungen sind essenziell, um den Trainingseffekt auch außerhalb der Therapieeinheiten zu erhalten und langfristig die Beweglichkeit, Kraft und Koordination zu verbessern. Jede Übung ist speziell auf die jeweilige Erkrankung abgestimmt und kann an das individuelle Leistungsniveau angepasst werden. Regelmäßige Durchführung ist der Schlüssel zum Erfolg!
Wir freuen uns, Sie auf diesem Weg zu begleiten und gemeinsam mit Ihnen neue Möglichkeiten der Bewegung und Gesundheit zu entdecken.
Ihr VITAGS CARE-Team
Hallo, mein Name ist Sophie Mülders. Ich bin Ihre Ansprechpartnerin und freue mich, von Ihnen zu hören.
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