Intelligentes Gesundheitskonzept, starke Leistung


Das ags-Team hat das Medikament Bewegung weiterentwickelt und gibt es unter dem Namen VITAGS heraus. Darin stecken die beiden Begriffe Vita, lateinisch für Leben; und ags – das ist die Abkürzung für das ambulante gesundheitszentrum stefelmanns. 

Das ags vertritt die Philosophie von Professor Dr. Wildor Hollmann. Der Sportarzt und Forscher hat den Wert von Bewegung als Allheilmittel gegen Krankheit und körperliche Gebrechen herausgestellt. Vorbeugung von Herzinfarkt oder Schlaganfall durch Bewegung ist Hollmanns Anliegen. So ist es laut Hollmann gemäß epidemiologischer Studien möglich, 30 bis 50 % aller Herzinfarkte zu vermeiden durch regelmäßige aerobe Bewegung. Was vor 1985 niemand für möglich hielt: Körperliche Betätigung unterstützt die Neubildung von Nervenzellen im Gehirn und veranlasst biochemische Veränderungen im Sinne von Anti-Stress und positiver Gemütslage. Darüber hinaus wird der Faktor „Intelligenz“ im Gehirn durch Bewegung gefördert. 

Wie sieht das Medikament Bewegung im ambulanten gesundheitszentrum stefelmanns aus? Der Gesundheitsgast bekommt keine Tabletten, sondern ein Bewegungsprogramm verschrieben. Das ist ein gezieltes Programm, die Erkrankung besser in den Griff zu bekommen. 

Wer spezielle Beschwerden hat, zum Beispiel Diabetes oder Krebs, bekommt ein Special, also DiaVITAGS für Diabetiker; OnkoVITAGS für onkologische Patienten, damit sie schneller zurück zu ihrer gewohnten Belastbarkeit kommen; oder SpineVITAGS für den Aufbau eines nachhaltig gesunden Rückens. 

 

Hinter jedem Medikament VITAGS steht also ein Gesundheitsprogramm, das im ags entwickelt worden ist. Als ags-Team unterstützen wir Sie gerne bei der Suche nach Ihrer Antwort, gesund und aktiv Ihre verschiedenen Lebensphasen anzupacken und zu bewältigen. In unserem Zentrum behandeln, beraten und begleiten wir Sie rezeptgebunden sowie rezeptfrei als Selbstzahler. 


„VITAGS ist unser Königsweg.“

Drs. Ruud Stefelmanns hat ein spezielles Gesundheitskonzept aufgebaut, das sowohl den Erfordernissen der Reha gerecht wird, aber darüber hinausgehend nachhaltig den individuellen Gesundheitsgedanken unterstützt. 

Intelligentes Training, starke Leistung – auf diesen Nenner könnte man VITAGS bringen. Die drei Kernbegriffe in diesem vielseitigen Training sind Körperbewusstsein, Wohlbefinden, Gesundheit.

VITAGS das Medikament Bewegung ist auf drei Säulen aufgebaut: individuelle funktionelle Trainingsinhalte mit ständiger Bewegungskontrolle; gruppendynamisches trainieren der Grundfähigkeiten; Stärkung der Gesundheitskompetenz.
Auf diesem Säulen-Fundament werden eins bis zweimal wöchentlich die Trainingseinheiten absolviert, und zwar unter ständiger therapeutischer Begleitung.


Den funktionellen Alltag ins Trainingsprogramm integrieren 

VITAGS hat den Ansatz, den funktionellen Alltag - Arbeit, Sport, Freizeit - in ein Trainingsprogramm umzusetzen. Darin sind verschiedene Grundfacetten integriert. Diese betreffen allgemeine motorische Fähigkeiten, Koordination, Kraft und Ausdauer. Entscheidend sind aber spezifische Fähigkeiten aus dem Alltag - aus dem Auto aussteigen, einen Besen aufheben, einen Ordner aus dem Regal nehmen, und und, und. Solche Handgriffe aus dem Alltag werden ins Trainingsprogramm übersetzt. „Und genau darin liegt das Besondere im ags-Training“, so Drs. Stefelmanns.

Grundlegend für VITAGS ist zunächst eine umfassende Beratung. Dazu gehört ein Monitoring des aktuellen Gesundheitszustands. Der Gesundheitsgast formuliert, welche Ziele, Erwartungen und Wünsche er mit dem Training verbindet. In der Analyse werden die Gesundheits-Ressourcen erkannt.  Wie belastbar ist der Gesundheitsgast? Was ist tabu? Wie ist die Vorgeschichte? Welche Einschränkungen sind vorhanden? Welche Zeitressourcen gibt es?

Folgende Medikamente Bewegung stehen zur Verfügung:


SpineVITAGS
Jeder Vierte in Deutschland hat „Rücken“. Bei SpineVITAGS geht es um nachhaltige Gesundheit für den Rücken. Bewegungen lassen sich nicht trennen zwischen Extremitäten und Wirbelsäule.

Der Alltag fordert immer komplexe Bewegungen des gesamten Körpers. Darauf ist das Bewegungsprogramm SpineVITAGS abgestimmt. Das Trainingsprogramm ist nicht reduziert auf den Rücken, sondern hat den ganzen Körper im Blick. Bei SpineVITAGS geht es neben der Bewegung um Muskelspannung, ein effektives Dehnen, eine genaue Betrachtung jedes einzelnen Wirbels – und letztlich um mehr Rückgrat. Bewegungen aus dem Alltag sollten zentral für das Wirbelsäulen-Training nach SpineVITAGS sein. Auch Ausdauertraining ist eine wichtige Komponente. 

Eine zentrale Rolle spielt die Gesundheitskompetenz über Informationen zu Gesundheitsfragen. Verständnis zu bekommen, warum Überlastungen passieren, Beschwerden entstehen oder wieder verschwinden, oder welche Rolle das eigene Verhalten hierbei spielt.


FitVITAGS
Wir selbst sind für unsere Gesundheit verantwortlich. Das ist ein Leitsatz des ags. Gäbe es ein Medikament, das unser Herz stärkt, den Blutdruck senkt, den Blutfettspiegel günstig beeinflusst, die geistige Wachheit fördert, entspannend wirkt, die Belastbarkeit der Knochen und Sehnen verbessert, unsere Muskeln wachsen lässt, die Durchblutung fördert, unser Leben verlängert, dabei ohne Nebenwirkungen ist – was würden wir dafür bezahlen? Es gibt dieses Medikament: Wirkstoff Bewegung. Allerdings müssen wir etwas dafür tun. Nicht der Arzt oder andere sind für unsere  Gesundheit verantwortlich, sondern wir selbst.

Das Gesundheits-Training FitVITAGS im ags ist persönlich, individuell und findet unter Begleitung statt. Wir trainieren Ihre Gesundheit, nicht Ihre Muskeln. Das Training ist darauf ausgerichtet, eine vielseitige Antwort auf den immer einseitiger werdenden Bewegungsspielraum in der Alltags- und Arbeitswelt zu bieten. Bewegungsmangel führt zur Abnahme der Belastbarkeit aller Gewebestrukturen wie Muskulatur, Knorpel, Bandscheiben, Bänder. Das ist häufig die Grundlage von Beschwerden. Gezieltes Training erhöht die Belastbarkeit des Körpers, Gewebetraining steht im Einklang mit Muskeltraining, starkes Gewebe gleich starker Rücken. 


DiaVITAGS
So heißt das Bewegungsrezept des ags gegen Alterszucker. Diabetes Typ 2 ist weit verbreitet. Übergewicht, falsche Ernährung oder familiäre Vorbelastung können die Ursachen sein. Bei der Stoffwechselkrankheit wird Zucker in den Urin ausgeschieden. Im Zusammenspiel mit Arzt und Ernährungsberater brauchen Diabetespatienten ein eng auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Bewegungstraining. Wer richtig trainiert, muss weniger Insulin spritzen, stabilisiert seine Zucker-Werte und kann aktiver am Leben teilnehmen. Die Folge: mehr Lebensqualität. 

Insgesamt kann regelmäßige Bewegung unter Anleitung bei Diabetes Typ 2 dazu beitragen, typische Folgen der Zuckerkrankheit wie Gefäßverkalkungen oder Herzinfarkt zu vermeiden. Auf dem Beipackzettel von DiaVITAGS steht aber auch, dass Früherkennung und Prävention diabetesbedingte Folgeerkrankungen vermeiden. Ein variantenreiches Bewegungsprogramm animiert die Patienten, ihren Lebensstil umzustellen. Und das gemeinsame Erleben der Bewegung motiviert, das Programm im Alltag und in der Gruppe umzusetzen.

OnkoVITAGS
Die Wirkungen von Bewegung bei Krebspatienten wurden in klinischen Studien untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass körperliche Aktivität messbar die Nebenwirkungen einer Chemo- oder antihormonellen Therapie reduzieren kann. Außerdem steigert sich die Leistungsfähigkeit, das Selbstbewusstsein wird gestärkt – was die Lebensqualität verbessert. 

Körperliche Aktivität hat Einfluss auf die Entstehung von Krebs, den Verlauf einer Krebserkrankung und das Rückfallrisiko. Laut der Brustkrebsleitlinie sind für Betroffene (Nordic) Walking, Langlauf, Radfahren, Schwimmen sowie eine medizinische Trainingstherapie bzw. Krafttraining geeignet. 

Nicht zu unterschätzen ist die mit Bewegung einhergehende gesündere Lebensweise. Wer Sport treibt, verzichtet automatisch auf übermäßigen Konsum. Auch die eigene Körperwahrnehmung wird geschärft, so dass Veränderungen des Befindens häufiger bereits in einem frühen Stadium der Krebserkrankung wahrgenommen werden und somit einen früheren Therapiestart ermöglichen. Zwischen der Menge an Bewegung und der Anti-Krebs-Wirkung gibt es einen direkten Zusammenhang: Je mehr Bewegung, desto größer der Effekt. Dennoch ist auch Vorsicht vor Überlastung geboten. Es gilt vor allem, ein moderates, an die individuellen Möglichkeiten des Patienten angepasstes Trainingsprogramm zu entwerfen. 

Mit dem körperlichen und seelischen „Gepäck“ fällt es oft schwer, in den Alltag zurückzukehren. Genau diese Rückkehr soll das OnkoVITAGS nach Möglichkeit erleichtern. Darüber hinaus kann die Therapie dazu beitragen, mögliche Spätfolgen der Erkrankung abzuwenden und weitere Einschränkungen zu verhindern. Außerdem sollte das Ziel der Wiedereinstieg in den Beruf sein.


GraVITAGS
Bewegung ist trotz Schmerzen unerlässlich. Bei GraVITAGS geht es um chronische Schmerzen bzw. darum, Schmerzsignale über Bewegung auszublenden. Grundlage ist das Programm Graded Activity, das in den Niederlanden bereits erfolgreich getest worden ist. Der Schmerz wird nicht mehr als unüberbrückbare Grenze wahrgenommen. Über das dosierte Training  werden Bewegung und Belastung als wahrzunehmende Wirkung gesehen. Über diese Strategie wird der Schmerz überwunden. Der Patient hat das Gefühl, dass der Schmerz über die Bewegung ausgeblendet ist bzw. nachlässt. Mehr als bei allen anderen ags-Medikamenten ist bei dieser Trainingsform wichtig, dass sie ausschließlich unter Anleitung und in gut durchdachten Stufen vollzogen wird: behutsames Herantasten statt Brechstange.  Standardisierte Empfehlungen sind nicht möglich.