Gesundheit ohne Grenzen

Typische Beschwerdebilder


Häufig sind es der Rücken oder die Gelenke, die Probleme bereiten. Aber auch Schlaganfall, Parkinson, Multiple Sklerose oder Kinderlähmung bieten Anlass, das Gesundheitszentrum aufzusuchen. Zu den typischen Beschwerdebildern zählen auch chronische Schmerzen, Diabetes, Stress, Asthma, Rheuma, Osteoporose.

Bei Senioren gibt es andere Herausforderungen als bei Spitzensportlern. Beide sind bei ags gut aufgehoben. Eher spezielle Krankheitsbilder wie Gesichts- und Kiefergelenkschmerzen oder Amputationen sind ebenfalls ein Thema. Für Menschen mit Handicap hat ags die passenden Therapien für den Alltag.
 
Das ags hat sich natürlich auch mit dem Thema „Säuglinge und Physiotherapie“ beschäftigt. Hierauf ist aber ags nicht spezialisiert. Wer eine spezielle Säuglingstherapie in Anspruch nehmen möchte, sollte sich an einen Experten auf diesem Sektor wenden.

Rücken


Rückenschmerzen können akut auftreten bei einer unerwarteten, oft schnellen Spannung der Rückenmuskulatur. Der Schmerz schießt förmlich in den Rücken hinein. ags nutzt in seiner Physiotherapie als nicht invasives Heilmittel Techniken wie die Manuelle Therapie. Dies mit dem Ziel, die akuten Rückenschmerzen schnellstmöglich zu beheben.

ags bietet ein umfassendes Konzept, Rückenbeschwerden langfristig zu begegnen:


ags physio
Untrainierte haben oft wenig schützende Muskelspannung, schwache Bänder- und Gelenkbelastbarkeit, eine geringe Ausdauer, eine schlechte Beweglichkeit oder eine Vorermüdung wegen Übergewichts.
Zuerst wird daher die lokale bzw. segmentale Muskululatur trainiert für eine stabile Wirbelsäulekette.

ags motio
Im Anschluss an die akute Phase stehen den Gesundheitsgästen im ags effektive Möglichkeiten zur Verfügung, langfristig den Rücken zu stabilisieren.

Bewegungen aus dem Alltag sind dabei im Trainingsplan zentral. Dafür hat ags ein spezielles Konzept entwickelt. Neben diesem Spezialtraining demonstriert das ags-Team in Workshops, wie man  sich rückenschonend in Alltagssituationen verhält.

ags work
Im Zuge von Analysen und Training am Arbeitsplatz – sowohl zu Hause als auch im Betrieb - nimmt ags den Rücken in den Fokus. Drs. Stefelmanns: „Ob im privaten oder im betrieblichen Bereich, wir zeigen Merkmale für einen gesunden rückenschonenden Arbeitsplatz.“ Das geht von einfach umzusetzenden Maßnahmen bis zur Durchführung von individuellen Gesundheitsmessungen und individueller Analyse sowie Beratung am Arbeitsplatz. Moderne wissenschaftliche
Analyse-Instrumente werden zur Optimierung der Arbeitsprozesse eingesetzt.

Favorisieren die Gesundheitsgäste ergänzend - zur muskulären und seelischen Entspannung - eine therapeutische Rückenmassage, bietet ags motio hier wiederum Möglichkeiten.

Arthrose

Neben der Wirbelsäule leiden vor allem das Schulter- sowie das Hüft-, Knie und Fußgelenk unter der Belastung des Alltags. Beruf und Sport belasten die sogenannten großen Gelenke oft übermäßig. Die Folgen zeigen sich als Verhärtung, Zerrung oder Riss.

Bei den Gelenken wirken sich Falsch- und Überbelastungen als Reizung in Form von Schwellungen und Schmerzen bis hin zu Verschleißerscheinungen – den sogenannten Arthrosen – aus.

ags physio
Mit Mobilisierungstechniken der Manuellen Therapie erhalten die betroffenen Gelenke wieder einen optimalen Bewegungsablauf. Das verhindert weitere Überbelastungen. Diese Techniken werden ergänzt durch Dehnungen sowie Kräftigungen von Muskulatur und Faszien.

ags motio
Das Trainings-Programm im ags für die Extremitäten unterstützt die natürlichen Bewegungsabläufe. Durch die funktionelle Stabilisierung werden besonders die Gelenke entlastet. Dieses Training wirkt vorbeugend. Ziel ist, Arthrosen zu entlasten und weiteren Verschleiß zu stoppen.

ags work
Im Zuge von Analysen und Training am Arbeitsplatz – sowohl zu Hause als auch im Betrieb - nimmt ags die Arthrose in den Fokus. Hierzu gehört auch ein Verhaltenstraining. Drs. Stefelmanns: „Ob im privaten oder im betrieblichen Bereich, wir zeigen Merkmale für einen gesunden gelenkschonenden Arbeitsplatz.“ Das geht von einfach umzusetzenden Maßnahmen bis zur Durchführung von individuellen Gesundheitsmessungen und individueller Analyse sowie Beratung am Arbeitsplatz. Moderne wissenschaftliche Analyse-Instrumente werden zur Optimierung der Arbeitsprozesse eingesetzt

Gelenkersatz

Gelenkersatz bezeichnet den Ersatz eines Gelenks oder Gelenkanteils durch Fremdmaterial. Auslöser können Krankheit, Unfall oder Verschleiß sein. Das künstliche Gelenk wird auch als Endoprothese bezeichnet.

Aufgrund der immer älter werdenden Gesellschaft – Stichwort Demografie - ist Gelenkersatz kein seltenes Phänomen mehr; ein künstliches Kniegelenk, eine künstliche Hüfte oder eine Schulterprothese sind gang und gäbe. Im ags ist einerseits das Ziel, dass der  Gesundheitsgast mit dem künstlichen Gelenk lange fit und vital bleibt; eine entsprechende Schulung der gymnastischen Übungen dient dazu, dass der Gesundheitsgast lange Freude an seinem Kunstgelenk hat. Andererseits kann  Gelenkersatz durch geeignete Physiotherapie hinausgezögert werden.

ags physio
Mit Mobilisierungstechniken der Manuellen Therapie erhält das betroffene Gelenk wieder einen optimalen Bewegungsablauf. Das verhindert neue Überbelastungen. Diese Techniken werden ergänzt durch Dehnungen sowie Kräftigungen von Muskulatur und Faszien.

ags motio
Das Trainings-Programm im ags für die Extremitäten unterstützt die natürlichen Bewegungsabläufe. Durch die funktionelle Stabilisierung wird besonders das neue Gelenk entlastet. Dieses Training wirkt aufbauend und vorbeugend. Ziel ist, den bewährten Bewegungsablauf wieder zu erlangen. Und wie zuvor wieder ihren altbewährten Sport treiben zu können.

Sport mit und ohne Einschränkungen

Ziel im ags ist es, den Gesundheitsgast von der Verletzung wieder zurück in den aktiven Sport zu bringen. Drs. Stefelmanns: „Dabei begleiten wir Sie auf Wunsch auch bis zu einer höheren Belastbarkeit.“ 

Sportspezifische Analysen und ein zugeschnittenes Trainingsprogramm sorgen dafür, dass der Gesundheitsgast einen sicheren Rückweg zur sportlichen Aktivität findet. ags steht dabei beratend, begleitend oder behandelnd zur Seite.

Auch der Sport als Ausgleich ist ein Baustein im ags-Konzept.  Die Devise lautet: Aktiv bis ins hohe Alter. Drs. Stefelmanns: „Sport treiben ist auch möglich mit Einschränkungen wie Arthrose oder Ersatzgelenken.“ ags bietet Zusatztraining, Technik-, Spiel-, oder Sportalternativen. „Gesundes Golf ist hierbei auch eine Initiative, damit man bis ins hohe Alter seine täglichen Bewegungseinheiten mit viel Spaß durchführen kann.“

Senioren

Im Alter lassen Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit des Körpers nach. Viele Senioren erleben täglich die verschiedensten Gesundheitsprobleme. Die Qualität des Lebens sowie die Teilnahme an der Gesellschaft bzw. direkte Umgebung sind dabei die wichtigsten Inhalte; sie sind so lang wie möglich zu erhalten. Auch altersspezifische Erkrankungen wie Arthrose oder Inkontinenz spielen eine Rolle. Hinzu kommen eine erhöhte Sturzgefährdung und Einschränkungen, beispielsweise durch künstliche Gelenke. ags ist auf die speziellen Bedürfnisse älterer Menschen eingerichtet. 

ags unterstützt primar das Streben nach selbständigem Handeln. Da Senioren oft zu tun haben mit (mehreren) komplexen Krankheiten, sind spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten erforderlich, die älteren Menschen professionell zu begleiten.

Bei ags physio sowie ags motio in der Kombination Krankheit und Alter richtet ags seine Inhalte auf folgendes:

  • Gleichgewichtstraining
  • Gehschulung
  • Sturzprävention
  • Schlaganfall
  • Demenz
  • Parkinson
  • Herzprobleme
  • Asthma/COPD
  • Diabetes


Unterstützung erfolgt über folgende Ansätze: 

  • länger selbständig bleiben in der eigenen häuslichen Umgebung
  • angepasste Übungsprogramme für Senioren zur Verbesserung von Gehfähigkeit, Gleichgewicht, Muskelkraft, Mobilität sowie Kondition
  • Besserung des Bewegungsapparates bei Arthrose oder künstlichen Gelenken
  • Sturzprävention
  • Erlernen von Umgang mit Hilfsmitteln wie „Gehen mit Rollator“.


Drs. Stefelmanns: „Wir erweitern unsere Therapie auf Wunsch auch auf die häusliche Umgebung.“

Kinder

Mädchen und Jungen rücken im ags in den Fokus, sobald das kinderneurologische Entwicklungsstadium abgeschlossen ist, also ab zwei Jahren. Physiotherapeutische Behandlung von Kindern wird immer elementarer. Denn neben angeborenen Krankheiten wie zerebralen Bewegungsstörungen nehmen erworbene Haltungsprobleme – oft schon vor Beginn der Schulzeit – heutzutage einen beachtlichen Stellenwert ein.

Anstatt zu toben, Rad zu fahren oder zu spielen, verbringen Kinder viel Tageszeit im Sitzen. Spezielle Rückenangebote im ags leiten Kinder bereits im Kindergarten- und Schulalter mit Spaß und Bewegung zur richtigen Haltung an. Typische Stichworte für ags sind Scheuermann-Krankheit (während des pubertären Wachstumsschubs ist die Wirbelsäule besonders anfällig für Fehlentwicklungen) und Skoliose, also eine Seitenabweichung der Wirbelsäule, die nicht mehr durch die Muskulatur aufgerichtet werden kann.  

Schlaganfall

Es gibt Menschen mit erhöhten Risikofaktoren. Beim Schlaganfall setzt eine Blutung ins Gehirn ein. Oder eine Mangeldurchblutung löst den Schlag aus. Wer unter Bluthochdruck leidet, einen hohen Cholesterinwert hat, raucht oder sich zu wenig bewegt, muss sich vorsehen. Auch die Pille birgt ein Schlaganfallrisiko für Frauen. Die Folgen eines Schlaganfalls sind Lähmungen einer Körperhälfte oder im Extremfall des gesamten Körpers.

Schlaganfall führt dazu, dass die Betroffenen ihren Alltag nicht mehr bewältigen können: Sprachstörungen, Schluckstörungen, Verlust der Orientierungs- und Konzentrationsfähigkeit. ags physio hilft, die Patienten zu mobilisieren und ihren Alltag wieder möglichst selbstständig zu bewältigen. Der Physiotherapeut bahnt die Bewegungsmuster, die der Patient als Kind gelernt und abgespeichert hat, wieder an; so wird das ursprüngliche Bewegen wider möglich. Das Bobath- sowie das PNF-Konzept ist speziell für dieses Krankheitsbild entwickelt worden.

Mit ags motio möchte ags die zurückerhaltenen Bewegungsmuster dauerhaft stabilisieren und mit weiteren Inhalten - wie Sturzprävention oder Gleichgewichtstraining – ergänzen, damit ein selbstständiges Leben erhalten bleibt.

Parkinson

Parkinson ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen des Gehirns. Bei Parkinson kann die Bewegung nicht mehr ausreichend koordiniert und gesteuert werden. Es kommt zu den typischen Symptomen: Zittern, Muskelsteife, Bewegungsarmut, Haltungsinstabilität.

Bei ags physio ist die Krankengymnastik Bestandteil der Basistherapie. Sie sollte so schnell wie möglich begonnen werden. Das Hauptziel von physiotherapeutischen Maßnahmen besteht darin, die allgemeine Beweglichkeit des Patienten zu erhalten und weiteren Einschränkungen entgegen zu wirken. Durch Übungen trainiert der Patient die Feinmotorik und verringert die Steifheit.


Bei ags motio werden diese Ziele erweitert;  integrale Bestandteile sind u.a. Sturzprävention und Gleichgewichtstraining.

Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine neurologische Erkrankung. Durch eine entzündliche Reaktion kommt es an verschiedenen Stellen im Gehirn und Rückenmark zur Schädigung der Markscheiden. Ohne intakte Markscheiden ist die Nervenleitung erschwert bis unmöglich. Es kommt zu Ausfallerscheinungen.

Beschwerden sind u.a. schnelle Ermüdbarkeit, Augenbeschwerden, Taubheit, Sprechstörungen, Lähmungen, Krämpfe, Depressionen. Bei ags physio zielt mit der Krankengymnastik darauf, Störungen wie Lähmungen, Muskelschwäche und Gleichgewichtsstörungen zu beheben. ags motio umfasst diese Inhalte in einen erweiterten Rahmen, um selbstständiges Handeln zu stabilisieren.

Kinderlähmung

Deutschland gilt inzwischen als poliofrei. Doch viele Menschen leiden unter den Spätfolgen von Kinderlähmung: Müdigkeit, Muskelschwäche, Schmerzen, Schlaf- und Atemprobleme. Die Gefahr, sich im Urlaub anzustecken, bleibt. Die Viruserkrankung schädigt Nervenzellen im Rückenmark, die für die Kontrolle der Muskulatur zuständig sind. 

Physiotherapie hilft, die Bewegungsabläufe zu koordinieren, die Muskelkraft und die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten. Physiotherapie bietet mehrere Möglichkeiten der Behandlung, um den Patienten die Anstrengungen im täglichen Leben - etwa beim Gehen, Treppensteigen, An- und Auskleiden - zu erleichtern.

Gesichts- und Kiefergelenkschmerz

Neben Karies und Parodontose zählen craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) zu den Hauptindikationen, mit denen sich der Zahnarzt beschäftigt. Die Patienten leiden unter Schmerzen im Kopf, Nacken oder Gesicht. Falsches Kauen durch fehlerhafte Gebissstellungen oder schlechte Zahnprothesen sind nicht immer der Grund für diese Schmerzen. Häufig sind Kiefergelenkstörungen oder eine Fehlstellung der Wirbelsäule verantwortlich. 

Verschiedene Therapeuten vom ags physio sind auf dem Gebiet von CMD spezialisiert. Damit der Zahnarzt nicht vermeintlich „schuldige“ Zähne zieht, ist ein interdisziplinärer Ansatz nötig, der Kieferorthopäde und Physiotherapeut mit einbezieht. Dieses Trio kann mit manueller Diagnostik die Einschränkungen in der Bewegung feststellen und so Fehlfunktionen im Kau- und Kieferapparat aufspüren.

Probleme im Bereich der Halswirbelsäule gelten als häufigste Ursache für Störungen im Kiefergelenk. Doch auch Fehlbelastungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Statikveränderungen durch Skoliosen, Blockierungen des Kreuzbein-Darmbein-Gelenkes und auch Muskeldysbalancen durch Fehlhaltungen sowie unterschiedliche Beinlängen können zu Schmerzen und Funktionsstörungen im Kiefergelenk führen. Zudem können seelische Anspannung Probleme hervorrufen.


Voraussetzung für eine erfolgreiche Physiotherapie ist eine Diagnose des Arztes. Physiotherapie kann in Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Kieferorthopäden durch Manuelle Therapie, Cryotherapie, Elektrotherapie und gezielte Entspannungsübungen gute Erfolge erzielen.

ags motio sieht fasst die erweiterte Umgebung des Kiefergelenkes wie die gesamte Wirbelsäule ins Auge. Hier lautet der Ansatz, grundlegend zu stabilisieren sowie spezifische Wirbelsäulenabschnitte zu mobilisieren.

Amputation

Als Amputation bezeichnet man die chirurgische Abtrennung eines Körperteils, wobei zu 90 Prozent die untere Extremität betroffen ist. Sie wird am Fuß, Unterschenkel, Oberschenkel oder direkt in Gelenken vorgenommen. Ziel einer solchen Operation ist es, einen Stumpf zu erhalten, der eine optimale Prothesenversorgung ermöglicht. Grund für eine Amputation können starke Verletzungen (z.B. Verkehrsunfälle), arterielle Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus, schwere Infektionen oder Tumore sein.

In der ersten Behandlungsphase steht bei ags physio der Krafterhalt in den Armen und im nicht betroffenen Bein sowie eine gezielte Stumpfbehandlung im Vordergrund. Zu letzterer gehört ein intensives Muskeltraining, die Prophylaxe bzw. Behandlung von Kontrakturen und eine gute Stumpfpflege, wozu auch das tägliche Wickeln zum Abschwellen und ggf. Lymph-Drainage zählt.

Nach Versorgung mit einer Prothese sollte diese möglichst konsequent getragen werden, um Haut und Gewebe an den Druck zu gewöhnen. Das selbständige An- und Ausziehen der Prothese sollte schon früh geübt werden.


Bei ags motio beginnt das Gehtraining zunächst mit Belastungs- und Schrittübungen im Gehbarren bzw. Laufband und sollte als Ziel das freie Gehen ohne Unterarmgehstützen haben. Ergänzt wird das Training durch das Gehen auf unebenem Boden, über Hindernisse, Treppensteigen und Üben von Alltagsbewegungen sowie das Aufstehen vom Boden.

Krebs

Jeder Dritte in Deutschland hat Berührung in sein Leben mit dem Thema Krebs. Glücklicherweise werden die onkologischen Behandlungsmethoden immer besser, wodurch die Überlebensrate steigt. Das Leben mit vorübergehenden sowie bleibenden Folgen der Krankheit hat einen sehr starken Einfluss auf den Alltag.

Bei Krebs ergeben sich viele zusätzliche Beschwerden. Wegen der medizinischen Behandlung ist man weniger aktiv; Kondition und Kraft lassen nach. Die medizinische Krebstherapie schlägt auch häufig auf Herz und Lunge, worunter die Kondition zusätzlich leidet. Ermüdung entsteht oft schon während der medizinische Behandlung; sie kann noch Jahre später vorhanden sein. Als Folge von Chirurgie und Bestrahlung können Einschränkungen der Beweglichkeit der Muskeln und Gelenke entstehen. Vor allem Narbengewebe an Brust oder Bauch können unangenehm und schmerzhaft sein. Die Brust kann sich wie ein Fremdkörper anfühlen.

ags physio bietet einen wichtigen und positiven Bestandteil der medizinischen Behandlung bei Krebs. Dieser setzt spezifisches physiotherapeutisches Handeln voraus, wobei die Lebensqualität des Patienten an erster Stelle steht. Jeder Mensch ist einzigartig. Einschränkungen, die entstehen und wahrgenommen werden, sind für jeden anders. Drs. Stefelmanns: „Dies beinhaltet dann auch eine Therapie nach individuellen Maßstäben.“ Deshalb entwickelt ags mit den Patienten einen persönlichen Behandlungsplan; berücksichtigt werden Interessen, Krankheitsphase sowie medizinische Therapien. ags unterstützt ferner bei Narbenbehandlungen, reduziert Schwellungen mit Hilfe der manuelle Lymphdrainage sowie mobilisiert und kräftigt verschiedene Bereiche. Drs. Stefelmanns: „Wir haben stets ein offenes Ohr in der Verarbeitung der Krankheit.“

ags motio demonstriert den Krebs-Patienten, dass Bewegung wichtig ist. Spezielle Trainingsprogramme stehen zur Verfügung, um Kondition, Kraft und allgemeine Belastbarkeit unter ständiger fachlicher Kompetenz zu trainieren.

Inkontinenz

Die Harninkontinenz ist ein weit verbreitetes Phänomen. Schon 10 Prozent der 20- bis 30-jährigen und sogar rund 40 Prozent der 80-jährigen Frauen sind betroffen. Aber auch Männer können unter Harninkontinenz leiden.
Belastungs- und Stress-Inkontinenz kann durch erhöhten Druck im Bauchraum beim Husten oder Niesen ausgelöst werden Drang-Inkontinenz ist der unwillkürliche Harnverlust bei starkem Harndrang. Er tritt häufig nach Blasenerkrankungen durch Entzündungen auf.

In der Öffentlichkeit ist das Thema Harninkontinenz nach wie vor tabu. Vielen Betroffenen fällt es schwer, darüber zu sprechen. Stattdessen passen sie ihren Alltag den Beschwerden an, planen z. B. den Einkaufsweg so, dass jederzeit eine öffentliche Toilette in der Nähe ist. Doch soweit muss es nicht kommen. Die Physiotherapie kennt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten.

ags physio: Meist hilft schon ein gezieltes Beckenbodentraining. Es bewirkt eine Entspannung oder Kräftigung der Rumpf- und Beckenbodenmuskulatur. Neben Krankengymnastik kann  Elektrostimulation die Therapie unterstützen.

ags motio: Beim Physiotherapeuten erhalten Betroffene Tipps, die sie in belastenden Alltagssituationen anwenden können.

Asthma und COPD

Atemnot, Erstickungsgefühle und Hustenanfälle gehören bei 9,2 Prozent der deutschen Bevölkerung zum Alltag. Sie leiden an Asthma, einer entzündlichen Erkrankung der Atemwege, die zur Verkrampfung der Bronchien führt. Ausgelöst wird Asthma durch Allergien oder Infektionen der Atemwege. Bekannt ist auch die Chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD. Sie ist gekennzeichnet durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot. In der Physiotherapie gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten für Patienten, die z.B. an Asthma, Bronchitis, Lungenemphysem oder Mukoviszidose erkrankt sind.

Da Symptome besonders bei körperlicher Anstrengung auftreten, meiden viele Asthmatiker aktive Betätigung. Früher wurde sogar irrtümlich dazu geraten, wenig Sport zu treiben. „Neue Studien belegen aber selbst bei schwerem Asthma den Nutzen eines regelmäßigen Ausdauertrainings“, so Ute Repschläger, Vorsitzende im Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e. V. „Neben Atemtherapie helfen aktive Übungen, die Vitalkapazität der Atemorgane zu trainieren und können zudem die Angst vor Anfällen mindern.“

ags physio: In der Physiotherapie werden im ags vor allem Atemübungen, Entspannungstechniken und gezieltes Muskeltraining eingesetzt, um Asthma zu lindern. Hier werden Techniken vermittelt, die eine effektive Atmung ermöglichen und die Angst vor Atemnot nehmen. In der Krankengymnastik werden spezielle Lagerungen und atemerleichternde Ausgangsstellungen erlernt, damit die Atmung ungehinderter erfolgt und Schleim abfließt. Spezielle Grifftechniken dienen zur Lockerung und Aktivierung der Atemhilfsmuskulatur. So kann die flächige Bindegewebs-Massage zum Lösen von Gewebswiderständen und -verklebungen eingesetzt werden. Zudem haben sich verschiedene Wärme- und Kältetherapien ebenfalls als sehr hilfreich erwiesen. Besondere krankengymnastische Atemübungen, die beim Physiotherapeuten erlernt werden, unterstützen die Atmung.

ags motio: Studien belegen: Zweimal wöchentlich 30 Minuten Ausdauertraining bewirkt viele weitere symptomfreie Tage. „Therapeutische Übungen vermitteln dem Asthma-Patienten die Erfahrung, dass der Atemvorgang beeinflussbar ist und auch einer körperlichen Belastung wie Sport angepasst werden kann“, erläutert Ute Repschläger. Jeder Asthma-Anfall kann bei Betroffenen die Angst zu ersticken wecken. Daher trainiert der Physiotherapeut, die Aufmerksamkeit auf den Körper und die Atemtechnik zu richten. Während der Einatmung kann der Atem in verschiedene Bereiche des Körpers gelenkt und bewusst wahrgenommen werden. Besonders wichtig ist eine Atmung in den Bauchraum, denn nur so kann das Zwerchfell – der größte Atemmuskel – hinreichend aktiviert werden. Bei der Atemtherapie erlernen Betroffene auch atemerleichternde Körperhaltungen, um z. B. einen akuten Anfall leichter zu bewältigen. Bei der „Torwarthaltung“ werden die Arme auf die Oberschenkel gestützt, so dass der Brustkorb entlastet und die Atmung erleichtert wird. Auch die „Lippenbremse“ ist sinnvoll. Sie verhindert, dass die Bronchien beim Ausatmen zusammenfallen – somit kann die Luft leichter ausströmen. Weitere Techniken helfen gegen den starken Hustenreiz, unter dem Asthmatiker oft leiden.

In der Regel kann der behandelnde Arzt einem Asthma-Patienten die Behandlung beim Physiotherapeuten verordnen. „Leider sind viele Betroffene kaum über ihre Krankheit informiert und wissen nicht, dass zusätzlich zum Asthmaspray auch Atemtherapie und verschiedene Übungen helfen können“, so Ute Repschläger.

Durch verschiedene physiotherapeutische Techniken werden

  • die Atmung unterstützt
  • die verspannte Muskulatur gelockert
  • Beschwerden gelindert.


Ziele des ags-Trainings sind

  • Entspannung von Rippenbogen, Lunge und Bauch
  • Trainieren einer effizienten Atmung
  • Üben der Atmung während leichter Belastung
  • Trainieren von Körperkraft und Ausdauer sowie Entspannungsübungen.


Dies geschieht alles zu dem Ziel, sich vom Engegefühl zu befreien, mehr Luft und mehr Energie zu verspüren sowie eine bessere und schnellere Erholung nach Belastung zu erreichen.

Diabetes

Diabetes Typ II, im Volksmund Alterszucker, ist weit verbreitet. Bei der Stoffwechselkrankheit wird Zucker in den Urin ausgeschieden. Diabetes-Patienten leiden unter Insulinmangel. Insbesondere beim Älterwerden rückt die bewegungstherapeutische Begleitung in den Fokus.

Alterszucker ist für ags motio ein wichtiges Thema. „Unsere therapeutische Herangehensweise setzt voraus, dass Arzt und Ernährungsberater einbezogen werden“, sagt Drs. Ruud Stefelmanns. Das Training im ags für Diabetes-Patienten ist eng auf dessen Bedürfnisse zugeschnitten. Es erfolgt unter ständiger Aufsicht des Dreier-Teams Mediziner, Bewegungsspezialist und Ernährungsberater.

Stefelmanns: „Wer Diabetes Typ II hat und sich viel bewegt, muss in der Konsequenz weniger Insulin spritzen, stabilisiert seine Zucker-Werte und kann aktiver am Leben  eilnehmen.“ Der Gesundheitswissenschaftler Drs. Stefelmanns vergleicht es mit einem Motor, der – erst einmal optimal eingestellt und warmgefahren – stabil läuft und die Energie effizient einsetzt. Insgesamt kann regelmäßige Bewegung bei Diabetes Typ II dazu beitragen, typische Folgen der Zuckerkrankheit wie Gefäßverschluss oder einen Herzinfarkt zu vermeiden.

Stress

Der moderne Mensch sieht sich mit einer scheinbar ständig steigenden Stressbelastung konfrontiert. Die persönlichen und volkswirtschaftlichen Folgen von Stress sind kaum zu beziffern. Das Aufkommen von Stress ist oft unkontrolliert und fremdbestimmt. Stress zeigt sich sowohl in biologischen Faktoren wie Verspannungen, Schmerz, Herzratenveränderungen als auch in psychologischen und sozialen Faktoren.

ags physio nimmt sich des Themas an mit Entspannungsübungen nach Jacobson oder autogenem Training. Auch werden im ags Entspannungsmassagen mit Wärmepackungen durchgeführt.
ags motio sowie ags work gehen ein Schritt weiter. Hier werden ergänzend zur Messung und Analyse der biologischen Stressparameter Umfang und Ausmaß von Stressursachen, stressbezogenen Warnsignalen, Stresstyp und individuelle Stressfaktoren ermittelt. Das ganzheitliche Betrachten im Sinne des "Bio-Psycho-Sozialen Modells" spiegelt sich im persönlichen Stressradar wider.

Mit dem sogenannten Stress Pilot misst und trainiert der Nutzer die Stressregulationsfähigkeit des Körpers mittels HRV-Biofeedbacktraining zuverlässig, schnell und unkompliziert. Folge: Der Gesundheitsgast wird widerstandsfähiger und erholt sich bereits während des Trainings vom Stress. Kernelement ist ein softwaregestütztes Anti-Stress-Training mit sofortigem Schutzeffekt. Dem Training liegt ein wissenschaftlich fundiertes Testverfahren zugrunde, das die Herzraten-Variabilität (HRV) als Messgröße der körpereigenen Regulationsfähigkeit von Stress und dessen Folgen greifbar macht.

Rheuma

Der Begriff Rheuma steht für eine Vielzahl von Erkrankungen des Bewegungsapparats, wie Arthrose, rheumatoide Arthritis, Fibromyalgie oder auch Morbus Bechterew. Diese Erkrankungen beeinträchtigen Gelenke, Knochen, Muskeln und Bindegewebe und können starke Schmerzen verursachen.

Ziel bei ags physio ist es, Aktivitäten im täglichen Leben zu ermöglichen bzw. zu erhalten. Die richtige Therapie hängt dabei vom individuellen Beschwerdebild ab. Wichtig ist, Schmerzlinderung und sanfte Mobilisation der betroffenen Gelenke zum Beispiel durch Manuelle Therapie oder Manuelle Lymphdrainage zu erreichen. Schwellungen können so reduziert werden.

Bei ags motio stehen neben Reha-Sport-Kursen zur Prävention auch Gesundheits- Training als spezielles Krafttraining auf dem Programm – auch dies zur Unterstützung und Erhaltung der Alltagsaktivitäten.

Osteoporose

Typische Symptome der Knochenkrankheit Osteoporose sind Rückenschmerzen, Atembeschwerden, Verhärtung der Rückenmuskulatur und Knochenbrüche nach harmlosen Stürzen. Physiotherapie kann den Krankheitsverlauf deutlich verlangsamen, Knochenbrüchen entgegenwirken, aber auch einer Erkrankung vorbeugen.

Regelmäßige Bewegung trägt dazu bei, den Erhalt der Knochenstruktur zu unterstützen. Zum Schutz der Knochen ist zusätzlich eine Stärkung der umliegenden Muskulatur unerlässlich.

Beim ags physio ist das Ziel der physiotherapeutischen Maßnahmen die Mobilisierung und Stabilisierung des gesamten Skelettsystems, z. B. durch Krankengymnastik als Einzelbehandlung. Beim Physiotherapeuten können Osteoporose-Patienten zudem erfahren, wie sie trotz bestehender Einschränkungen den Alltag bewältigen.

ags motio: Betroffene erlernen Bewegungs- bzw. Kräftigungsübungen und erhalten Tipps und Training, um gefährliche Stürze zu vermeiden.

Behinderung

Behinderungen können Menschen vom Säugling bis ins hohe Alter treffen: Sie können angeboren sein, durch Geburtsschäden entstehen, durch einen Unfall oder eine neurologische Erkrankung auftreten. Physiotherapie hilft Behinderten, ihre verbliebenen Fähigkeiten zu schulen und verlorengegangene körperliche Funktionen wieder zu aktivieren. Ziel ist die größtmögliche Bewegungs- und Handlungsfreiheit behinderter Menschen. Physiotherapie ist damit ein wesentlicher Beitrag zur Inklusion.
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ags phyio und ags motio  richtet bei Menschen mit Handicap Augenmerk auf das Training koordinierter Bewegungsabläufe. Dies reicht vom (Wieder-)Erlernen von Alltagsbewegungen bis zum Training mit Hilfsmitteln, zum Beispiel Rollstühle.

Auch die Anleitung der Angehörigen behinderter Menschen ist Aufgabe der Physiotherapie. Physiotherapeuten helfen den Behinderten, ihre Handlungsfähigkeit im persönlichen, sozialen und beruflichen Lebensbereich wiederzuerlangen und / oder zu erhalten. Physiotherapie unterstützt damit die Rehabilitation und eröffnet behinderten Menschen Chancen im Beruf und generell Teilhabe am Leben.

Chronische Schmerzen

Bei rund 8 bis 10 Prozent der Rückenschmerz-Patienten tritt aus verschiedenen Gründen ein chronisches Beschwerdebild ein. Von einem chronischen Rückenschmerz spricht man in der Regel, wenn die Schmerzen länger als drei Monate anhalten. Aktuelle Lehrmeinungen zielen sogar in die Richtung, dass diese Phase schon nach wenigen Wochen oder Tagen beginnt.

Akute Rückenschmerzen sind vom Mechanismus anders zu verstehen als chronische Schmerzen und erfordern daher einen völlig anderen Behandlungsansatz. Chronische Schmerzen verhindern eine schnelle Mobilisation und eine Wiedereingliederung in den beruflichen Alltag. In der Therapie bei chronischen Schmerzen steht die Eigenaktivität im Vordergrund; die Belastbarkeit des Rückens soll gefördert werden. Die Gesundheitsgäste müssen wieder Vertrauen in Ihren eigenen Körper gewinnen.

Bei ags physio werden Gelenke und Organe mobilisiert, Muskeln gekräftigt, die Durchblutung verbessert. Weit zurückliegende Ereignisse wie eine Bewegungseinschränkung im Fuß, ein Schleudertrauma oder eine Lungenentzündung können die Ursache für Rückenschmerzen sein.

Bei ags motio stehen nicht die Schmerzen im Mittelpunkt, sondern die Alltagsaktivitäten. Der chronische Schmerz zeigt nicht mehr als Notfall, sondern als eine für sich stehende Beschwerde therapiert. Die täglichen Aktivitäten werden ins Blickfeld gerückt beim ags-Training. Der Gesundheitstrainer gibt den Patienten wichtige Richtlinien für den Alltag; er vermittelt eine Dosierung täglicher Aktivitäten, gibt Tipps für den Sport und versorgt den Gesundheitsgast mit einem Übungsprogramm. Drs. Stefelmanns: „Wichtig ist in jedem Fall, dass durch empfohlene Bewegungen die Stoffwechselsituation und die Durchblutung sowie eigene Belastbarkeit verbessert und fehlerhafte Bewegungen vermieden werden.“

Im betrieblichen Umfeld werden die Betroffenen bei ags work  mit ergonomischen Hinweisen für den beruflichen Alltag beraten. Auch Arbeitplatz-Analysen sowie Arbeitsplatz-Training wird durchgeführt.

Drs. Stefelmanns: „Haben Sie keine Angst, sich erneut am Rücken zu verletzten und nehmen Sie keine Schonhaltung ein, die die Belastbarkeit noch weiter reduziert.“ Wird das Gewebe durch unzureichende Bewegung schwächer, steigt der Schmerz sogar bei geringeren Belastungen. Der richtige Weg ist hier, seinen Körper in der optimalen Belastung wieder zu fordern, um eine Belastbarkeitssteigerung im Alltag zu erzielen. „Eine Überforderung muss ebenso wie eine Unterforderung vermieden werden.“