Passgenau zugeschnitten


Regelmäßig bietet ags Kurse, Workshops und GesundheitsProgramme zu den Einheiten Training, RehaSport und RehaTop an.  
Eine verbindliche Anmeldung zu den Kursen ist nur schriftlich möglich. Im Downloadbereich finden Sie die entsprechende Formulare. Download
Bitte berücksichtigen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) Download.

Die mit * gekennzeichneten Gesundheitskurse sind von der gesetzlichen Krankenversicherung zertifiziert nach § 20 SGB V. Die Kursgebühr wird bis zu 80 % von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet.

Zum Kursprogramm zählen:

BeckenPro*

Der Beckenboden bildet den muskulären Abschluss des Bauchraumes nach unten. Er trägt und stützt die Organe des Beckens, ähnlich einer Hängematte. Ist der Beckenboden nicht stark bzw. locker genug, um die Funktion des Tragens, Stützens, Öffnens und Schließens zu erfüllen, kann das zu schwerwiegenden körperlichen und psychischen Problemen führen. Durch gezieltes Beckenboden-Training im ags bekommen die Organe ihren Halt zurück. Außerdem nehmen Probleme wie Reizblase oder Blasenschwäche ab. 

Die neue Rückenschule nach KddR*

Um für die Hauptursachen von Rückenproblemen nachhaltige Lösungsansätze zu bieten, hat die Konföderation der deutschen Rückenschulen (KddR) einen ganzheitlichen Ansatz entwickelt. Dieser Ansatz berücksichtigt bio-psycho-soziale Aspekte. Die KddR geht nach wissenschaftlichen Studien davon aus, das psychische Faktoren wie Stress, Angst, Arbeitsunzufriedenheit und Depression sowie besondere körperliche Belastungen Hauptursache für die Probleme sind. Diesen Ansatz folgt ags in seiner Rückenschule.


Rückenschule im Bildschirmalltag*

Der moderne Mensch sitzt bis zu 10 Stunden täglich vor dem Computer. Überlastungsbeschwerden sind vorprogrammiert. Wie sieht ein gesunder Bildschirmarbeitsplatz aus? ags beantwortet Fragen, die die Ergonomie am Bildschirm betreffen, und gibt Rat direkt am Arbeitsplatz. Das gilt für den betrieblichen Bereich, aber auch für das Home Office. Die Palette reicht von einfach umzusetzenden Maßnahmen bis hin zu individueller Gesundheitsmessung, Analyse und Beratung am Arbeitsplatz. 

Rückenschule im Erzieheralltag*

Ein Drittel der Erzieher klagt über Rückenschmerzen. ags vermittelt für diese Betroffenen einen speziellen Kurs, in dem das Thema Heben und Tragen zentral steht.  Im Lehrgang werden gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet, in dem die Aspekte Sitzen, Stehen und einseitige Bewegungen im Fokus sind.

NordicWalking*

NordicWalking richtet sich an Menschen, die ihr Herz stärken, ihren Kreislauf stabilisieren und ihre Ausdauer verbessern wollen. NordicWalking kann man im ags trainieren trotz orthopädischer Beeinträchtigungen, z.B. Rheuma. Einsteiger sollten sich angesprochen fühlen, ebenso wie Personen, die Diabetes haben oder Risiken für Herz, Lunge oder sonstige Krankheiten mitbringen. NordicWalking ist eine Ausdauersportart, bei der Gehen durch den Einsatz von zwei Stöcken im Rhythmus der Schritte unterstützt wird. NordicWalking vermittelt die grundlegende Technik für gesundes Gehen.  Unsere individuell verstellbare Nordic walking Stöcke können beim Kurs genutzt werden.

Pilates*

Das systematische Ganzkörpertraining stammt vom 1883 in Mönchengladbach geborenen Joseph Hubert Pilates. Dessen Idee war, die Muskeln mit Hilfe des Geistes zu steuern. Da Pilates in seinem New Yorker Studio ein Ballett trainiert hat, erklärt sich die Nähe zum Tanz. Die Kräftigung geht primär in Beckenboden, Bauch und Rücken. Da die Methode vor allem die tiefliegenden, kleinen und meist schwächeren Muskelgruppen anspricht, sorgt Pilates für eine gesunde Körperhaltung. Menschen, die Pilates trainieren, wirken größer, aufrechter, gelassener und schlanker. Pilates-Training im ags ist auf einer Matte möglich.

WirbelsäulenTraining*

Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer Eins. Rückenbeschwerden entstehen weniger aufgrund von Verschleißerscheinungen, sondern aufgrund von körperlichen und psychosomatischen Ursachen sowie durch Fehlhaltungen und Fehlbelastungen. Untrainierte haben oft weniger schützende Muskelspannung, eine geringere Ausdauer und eine schlechtere Beweglichkeit. Unterforderung und Bewegungsmangel sind meist verantwortlich für Rückenbeschwerden. Bewegungen aus dem Alltag sollten daher zentral für das WirbelsäulenTraining sein. Funktionelle Übungen zur Kräftigung der wichtigen stabilisierenden Muskeln, spezielle Koordinationsübungen und effektive Dehnungsübungen bilden die Inhalte des ags-Konzeptes.

Autogenes Training*

Autogenes Training entspannt und steigert die Leistungsfähigkeit. Ziel der Körpertherapie ist es, die innere Ruhe zu finden. Entwickelt hat die heute anerkannte und weit verbreitete Methode in den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts der Berliner Arzt J.H. Schultz. Autogenes Training fußt auf Erkenntnissen aus der Hypnose, andererseits aus Methoden der Entspannung und Selbstbeeinflussung aus dem  Altertum (Japan, Indien). Grundlegend ist, dass die meisten Menschen in der Lage sind, einen Zustand tiefer Entspannung mit Hilfe ihrer Vorstellungskraft zu erreichen. Diesen Zustand beim Gesundheitsgast anzustreben, ist das Anliegen im ags.

Fit ins Alter, Fit im Alter*

Im Alter nimmt das Risiko sich zu verletzen zu, weil die Bewegungsabläufe einseitiger werden. In dem ags-Kurs liegt der Fokus auf Seniorinnen und Senioren, die mit gezielten Übungen ihre Muskulatur kräftigen und dehnen sowie Koordination und Gleichgewicht verbessern wollen. Der natürliche altersbedingte Kraftverlust wird dadurch reduziert. Auch Rückenschmerzen aufgrund von Abnutzung oder Osteoporose sind im Blickfeld des Physiotherapeuten. Die Übungen sind daher wichtig für das Vorbeugen von Stürzen. Der Kurs im ags unterstützt das Bedürfnis älterer Menschen, noch im hohen Alter selbstständig und eigenverantwortlich leben zu können.


Yoga

Yoga ist eine aus Indien stammende Lehre, die sowohl geistige als auch körperliche Übungen umfasst. Yoga ist eine der sechs klassischen Schulen der indischen Philosophie. Es ist Meditation für Körper und Geist. Sie äußert sich in verschiedenen Formen, je nach Yoga-Schule und Kulturkreis. Yoga umfasst auch Atemübungen. Die Ausübung im ags verfolgt den Ansatz, die klassische Yoga-Tradition aus vorchristlicher Zeit mit den Anforderungen einer modernen Gesellschaft in Einklang zu bringen.

Tai Chi Chuan - Qi Gong 

QiGong, ist eine traditionelle chinesische Kunst der Aktivierung der Lebensenergie. Sie wird in China seit Jahrtausenden zur Erhaltung der Gesundheit und Selbstheilung eingesetzt. Dort ist es eine der vier großen Gebiete der Medizin. Tai Chi zeichnet sich durch langsame bedächtige Bewegungen aus. Es ist eine Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist. Basis sind Übungen, die auf die taoistisch-buddhistische Praxis zurückgehen.

Feldenkrais

Feldenkrais ist ein Bewegungstraining. Die Methode hat der israelische Physiker Moshé Feldenkrais (1904-1984) entwickelt. Sie basiert auf Judo, auf der künstlerischen Körperschulung der 1920er-Jahre sowie auf Erkenntnissen der manuellen Medizin. Im Mittelpunkt von Feldenkrais stehen Bewegungsmuster, die den Lebensalltag eines Menschen bestimmen. Feldenkrais soll den Menschen befähigen, größere sensomotorische Differenziertheit zu erlangen. Das heißt, dass eine größere Beweglichkeit für Körper und Geist ermöglicht werden soll.

Zur Zeit finden noch keine Feldenkraiskurse statt.

Die Workshops orientieren sich an Herausforderungen im (beruflichen) Alltag: Warum ist Staubsaugen so schwer? Kann es für den Rücken belastender sein, einen Kugelschreiber aufzuheben als einen Wasserkasten zu tragen?

Workshops im einzelnen:

Gesunde Füße – Gesunder Rücken

Wenn der Rücken schmerzt, denken die wenigsten Menschen an ihre Füße als Auslöser. Dabei spielen gerade die Füße bei unserer Körperhaltung eine tragende Rolle. Denn ob der Mensch gesund läuft und sich der Körper im Lot befindet, das bestimmen zu einem großen Teil unsere Füße. Zu enges Schuhwerk, unflexible Sohlen, harte Böden, zu wenig Bewegung tragen ihr Teil dazu bei, dass die Füße zu kurz kommen. Schwaches Gewebe bzw. schwache Muskulatur im Fußbereich entsteht, wenn die Füße zu wenig oder falsch trainiert werden. Verspannungen und Dysbalancen in der Wirbelsäule hängen häufig mit Fehlfunktionen im Fußbereich zusammen. Dem treten die Übungen im ags entgegen. Da unser Nervensystem durch die Ansprache von Reflexzonen positiv beeinflusst wird, kann sich eine Aktivierung der Fußreflexzonen positiv auf den Rücken ausüben. 


Moving

Geringer Aufwand, große Wirkung: Moving im ags ist ein Rückentraining, das täglich ohne viel Aufhebens betrieben werden kann. Es ist für Erwachsene wie für Kinder wirksam und beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Moving kann man morgens und abends jeweils zwei Minuten praktizieren, oder auch zwischendurch, beispielsweise in Warteschlangen, in Staus oder vor dem PC. Drs. Stefelmanns: „Wir nennen es auch das Zähneputzen für den Rücken.“ Sanfte Bewegungen stehen im Mittelpunkt. Beim Moving werden die Bandscheiben mit Nährflüssigkeit versorgt. Sehnen und Bänder bleiben beweglich. Außerdem wird verspannte Muskulatur gelockert. Moving bedeutet Stressabbau – nach einer Einheit ist wieder Energie aufgebaut.  

PowerPutzen

Bügeln, Wäsche aufhängen, wischen, saugen, Fenster putzen – das sind einseitige Belastungen, die dem Körper zusetzen. Rückengerechtes Arbeiten im Alltag will gelernt sein. Sonst sind Kribbeln, taube Hände, Nackenschmerz oder Verspannungen die Folge. Im ags-Workshop lernt der Gesundheitsgast, wie durch einfache Übungen beispielsweise die Durchblutung regeneriert oder geschwächte Partien mobilisiert werden.

Faszinierende Faszien

Faszien sind die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, die alle Muskeln und Organe wie ein Spannungsnetzwerk umhüllen. Gegenüber den Muskeln haben die Faszien in der Vergangenheit oft ein stiefmütterliches Dasein gefristet. Heute wissen Wissenschaftler, Mediziner, Trainer und Athleten, wie wichtig dieses „Füllmaterial“ für den Körper ist. Elastisches und gesundes Bindegewebe ist elementar für Wohlbefinden und Gesundheit. Der Aufbau der Faszien erfordert eine behutsame und geduldige Herangehensweise. ags vermittelt, dass regelmäßiges Training wichtiger ist als an die Belastungsgrenze heranzugehen. In den Workshop werden auch Faszienrollen eingesetzt. Diese Rollen entspannen verhärtete Faszien und lösen muskuläre Verspannungen.

Gesundes Sitzen

Heutzutage sitzt der Mensch mehr denn je. Gesundes Sitzen bedeutet mehr, als auf einen guten Stuhl Wert zu legen oder sich ergonomisch vermessen zu lassen. Wer etwa steif sitzt, tut seinem Rücken keinen Gefallen. Bewegung ist ausdrücklich erlaubt. Die Ermahnung „Kind, sitz gerade!“ ist nicht mehr der Weisheit letzter Schluss; „Brust raus, Kopf hoch“ gilt nur noch bedingt. Doch was tut dem Körper gut beim Sitzen? Welche Haltung ist die bessere? Welche Übungen machen Sinn?  Wie kann ich zwischendurch die Wirbelsäule entlasten? Der ags-Workshop „Gesundes Sitzen“ hilft weiter.

Heben und Tragen

Beim Heben und Tragen ist der Rücken bzw. die Wirbelsäule der am meisten strapazierte Körperteil. Daneben werden die Gelenke, die Muskulatur, das Herz-Kreislauf-System und – bei Frauen – der Beckenboden besonders beansprucht. Beim Heben und Tragen kommt es auf die Technik an. Das schont nicht nur die Bandscheiben, sondern den gesamten Bewegungsapparat. Bei schwereren Gegenständen sollten beispielsweise der Rücken gerade und die Knie gebeugt sein.  Vorbeugende Übungen tragen dazu bei, dass es nicht im Kreuz zuckt, wenn der Kasten Wasser aus dem Auto geholt wird. Im ags-Workshop werden diese Techniken vermittelt. Den Gesundheitsgästen werden Anleitungen mitgegeben, im Alltag intuitiv auf vermeintliche Kleinigkeiten wie „aus der Hocke heben“ zu achten.

Gesundes Golfen

Golf ist Trendsport. Und man kann es in jedem Alter betreiben. Golf ist gesund, gut für die Konzentration und die körperliche Leistungsfähigkeit. Aber Golf kann auch tückisch für den Bewegungsapparat sein: Schwungvolle Schläge sind extrem dynamisch, der Körper stößt an Grenzen, zumal wenn falscher Ehrgeiz dazu kommt. Verspannungen oder Schlimmeres können die Folge sein. Weit verbreitet ist der „Golfarm“, eine Verletzung im Ellenbogenbereich. Aber auch Schulter, Lendenwirbelsäule, Handgelenke und Rippen sind stark beansprucht. Der Golfschwung, so elegant er aussieht, kann Gelenke, Sehnen und Muskulatur belasten. Im ags-Workshop werden die entsprechenden Partien stabilisiert – beispielsweise die Beweglichkeit der Hüfte -, damit der guten Laune auf der Driving Range nicht ein böses Erwachen weicht. 

WirbelZwirbel

Die Wirbel-Zwirbel ist die spektakuläre Waffe der Zwerge aus dem Roman „Der Herr der Ringe“ bzw. der Film-Adaption „Hobbit“ von J.R.R. Tolkien. Was bei Tolkien bloße Fantasy ist, kann in der Realität zur Waffe gegen den eigenen Körper werden - wenn nämlich das Zusammenspiel der Wirbel nicht mehr richtig funktioniert. Die phyiotherapeutische Behandlung bei Wirbelproblemen erfordert daher ein gezieltes, individuelles und behutsames Herantasten an den jeweiligen Bewegungsapparat. Im Workshop wird eingegangen auf die vielen verschiedenen Probleme der Wirbelsäule; hierfür werden jeweils Lösungsansätze angeboten.

Darüber hinaus werden spezielle GesundheitsProgramme angeboten:

Diabetes

Diabetes Typ II, im Volksmund Alterszucker, ist weit verbreitet. Bei der Stoffwechselkrankheit wird Zucker in den Urin ausgeschieden. Diabetes-Patienten leiden unter Insulinmangel. Insbesondere beim Älterwerden rückt die bewegungstherapeutische Begleitung in den Fokus. Alterszucker ist also für ags ein wichtiges Thema. „Unsere therapeutische Herangehensweise setzt voraus, dass Arzt und Ernährungsberater einbezogen werden“, sagt Drs. Ruud Stefelmanns. Das Training im ags für Diabetes-Patienten ist eng auf dessen Bedürfnisse zugeschnitten. Es erfolgt unter ständiger Aufsicht des Dreier-Teams Mediziner, Bewegungsspezialist und Ernährungsberater.
Stefelmanns: „Wer Diabetes Typ II hat und sich viel bewegt, muss  in der Konsequenz weniger Insulin spritzen, stabilisiert seine Zucker-Werte und kann aktiver am Leben  eilnehmen.“

Wie ein guter Motor
Der Gesundheitswissenschaftler Drs. Stefelmanns  vergleicht es mit einem Motor, der – erst einmal optimal eingestellt und warmgefahren – stabil läuft und die Energie effizient einsetzt.

Vorbeuge ist wichtig
Insgesamt kann regelmäßige Bewegung bei Diabetes Typ II dazu beitragen, typische Folgen der Zuckerkrankheit wie Gefäßverschluss oder einen Herzinfarkt zu vermeiden.

Alltagstauglich
Das Bewegungsprogramm animiert die Patienten: „Das gemeinsame Erleben der Bewegung motiviert sie, das Programm im Alltag umzusetzen.“

Demnächst werden wir unsere  Gesundheits-Programme um die Angebote  „Chronische Schmerzen“ und Onkologie erweitern.